GOTTLIEBENDE – Teil 4 “Die von Gott Gekannten” (Zu 2. Timotheus 3)

Ist dir bewusst, dass Gott dich kennt? Er hat dich geschaffen und kennt dich in und auswendig!

Es ist jedoch ein Unterschied, wenn dieser Gott von Definition her LIEBE ist (1. Johannes 4:16). Lasst uns mal die folgenden Eigenschaften Gottes anschauen und dabei im Hinterkopf behalten, dass genau dieser Gott uns so gut kennt.

“Liebe ist geduldig und freundlich.
Sie ist nicht verbissen,
sie prahlt nicht
und schaut nicht auf andere herab.
Liebe verletzt nicht den Anstand
und sucht nicht den eigenen Vorteil,
sie lässt sich nicht reizen
und ist nicht nachtragend.
Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt.
Liebe nimmt alles auf sich,
sie verliert nie den Glauben
oder die Hoffnung
und hält durch bis zum Ende …

… Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem trüben Spiegel. Einmal aber werden wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen. Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke, doch einmal werde ich alles klar erkennen, so deutlich, wie Gott mich jetzt schon kennt.”

1. Korinther 13,4-7;12 HFA

Erkennst du, wie Gott zu dir ist? Weshalb wir auch andere so behandeln sollen? Brauchen wir nicht alle eine Offenbarung dieser Art von Liebe in unserem Leben, damit wir andere so lieben können, wie er uns zuerst geliebt hat? Ich bete, dass die Augen unseres Herzens geöffnet werden, damit wir begreifen, wie gewaltig groß die Liebe Gottes mir und dir gegenüber ist!

Lasst uns in Seiner Liebe bleiben! Lasst uns still werden vor Ihm. Lasst uns in Seiner Gegenwart weilen, so viel wir können. Denn sonst ist es für den Feind allzu leicht, uns zu täuschen und zu verführen, sodass wir Gott weniger lieben, als wir es jetzt tun! Nein, lasst uns Gott immer mehr lieben! Lasst uns Gott persönlich und gemeinsam immer mehr kennenlernen!

Wenn wir uns nicht vom Wort Gottes unterweisen lassen, sodass wir unsere Schuld einsehen, immer wieder auf den richtigen Weg kommen und so leben, wie es Gott gefällt (2. Timotheus 3,16), werden wir den Menschen ähneln, die: überheblich und anmaßend Gott gegenüber sind. Sie verlästern Ihn, weigern, auf Ihn zu hören, Dank und Ehrfurcht kennen sie nicht, lassen Ihn im Stich, sind unversöhnlich und verleumden Ihn. Sie führen ein hemmulngsloses, brutales und rücksichtsloses Leben, hassen alles Gute, sind Verräter, beherrschen sich nicht und halten sich selbst für wichtig, haben nichts als ihr Vergnügen im Kopf und Gott ist ihnen gleichgültig. (2. Timotheus 3:2-4)

Nein, die, die Gott lieben, sind geduldig mit Ihm und freundlich. Sie sind nicht stolz vor Ihm und entehren Ihn nicht. Sie sind nicht selbstsüchtig und lassen sich nicht leicht von Gott verärgern; sie hegen keinen Groll gegen Ihn. Sie freuen sich mit Ihm und trauern mit Ihm. Sie beschützen immer, vertrauen immer, hoffen immer und halten immer durch.

Sie kennen Ihn so, wie Er sie kennt.

Ein Himmlischer Traum

In der Nacht am 09.07. hatte ich einen himmlischen Traum. Ich war zusammen mit meinen Brüdern und Schwestern in Christus in einem wunderschönen, Schloss-artigen Gebäude. Wir haben zusammen gelacht und waren voller Freude. Das Gebäude war aus weißem Stein und hatte eine feine Mischung aus Holz an den Rahmen der Wände.

Als ich den Gang entlang lief, hörte ich auf einmal die Stimmen meiner Geschwister in einem Saal in der Nähe. Ich wusste, dass dort gerade ein Gottesdienst stattfand. Sie fingen an, ein Lied zu singen, was ich aus dem Gesangbuch in koreanischen Landeskirchen kannte. Es kam mir überhaupt nicht seltsam vor, dass sie alle auf koreanisch singen konnten, obwohl sie aus aller Welt waren! Ich lief auf den Saal zu und wollte die Treppen hochsteigen, sodass ich vom Balkon aus diesen wunderschönen Chorgesang hören konnte. Allerdings traf ich dann auf ein kleines Mädchen, das ich kannte. Sie trug ein Prinzessinenkleid und dann fiel mir auf, dass ich auch solch ein Kleid trug! In einem Raum gegenüber sah ich noch weitere bereitstehen. Während wir auf ihre Mama warteten, spielten wir zusammen und kicherten ganz viel. Im Hintergrund war weiterhin das Singen von unseren Geschwistern zu hören und ich wachte auf.

Gott, war das herrlich! Ich war so bewegt von der Anbetung und vor allem von der Gemeinschaft im Himmel, die ich so kurz erleben durfte. Das Lied ist ursprünglich von T. Sasao im Jahr 1897 geschrieben und heißt “Gottes große Gnade, die uns gebracht hat”. Der Text spricht für sich selbst! Gott segne euch, meine geliebten Brüder und Schwestern! Eines Tages, eines Tages werden wir im Himmel sein, gemeinsam feiern und uns völlig am Herrn und aneinander erfreuen! Wir werden für immer mit unserem Vater leben und dann wird es auch egal sein, aus welchem Land wir waren und welche Sprache wir gesprochen hatten! Hier ist das Lied:

1.
지금까지 지내온 것 주의 크신 은혜라
Gottes große Gnade, die uns gebracht hat Den ganzen Weg in Treue

한이 없는 주의 사랑 어찌 이루 말하랴
Gottes grenzenlose Liebe, Wie könnten wir jemals in Worte fassen?

자나깨나 주의 손이 항상 살펴 주시고
Seine starke Hand wacht über uns, ob wir schlafen oder wachen

모든 일을 주 안에서 형통하게 하시네
Er schenkt uns Gelingen in allen Dingen um des Herrn willen.

2.
몸도 맘도 연약하나 새힘 받아 살았네
Mein Fleisch und mein Herz sind schwach, aber Er erneuert unsere Kraft von Tag zu Tag

물붓듯이 부으시는 주의 은혜 족하다
Und schenkt uns genug Gnade wie ein Wasserfall,

사랑없는 거리에나 험한 산길 헤멜 때
Auch wenn die Straßen ohne Liebe trostlos sind, die Wege in den Bergen hart und kahl,

주의 손을 굳게 잡고 찬송하며 가리라
Werden wir Seine Hand ergreifen und Sein Lob singen.

3.
주님 다시 뵈올 날이 날로 날로 다가와
Täglich kommt die Verheißung näher, dass wir den Herrn wiedersehen,

무거운 짐 주께 맡겨 벗을 날도 멀잖네
Wenn dann jede schwere Last von uns genommen

나를 위해 예비하신 고향집에 돌아가
Zu Hause wartet mein Zimmer, die Er für mich vorbereitet

아버지의 품안에서 영원토록 살리라
Ich werde leben im Armen des Vaters immerdar.

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Das Lied auf Koreanisch:

Wächter, Kämpft um Eure Berufung!

Ein Stöhnen kehrt zurück, eine Tiefe in Fürbitte. Oh, ich habe es vermisst! Wächter/-innen verstehen, was ich meine.

Ich hatte es geschafft. Ich stand da und wollte erst gar nicht sehen, wie dreckig ich war. Er war auch da und saß am Flussufer, wo wir uns sonst immer sehen. Als ich hereinkam, stand er mit einem besorgten Gesichtsausdruck auf und eilte zu mir, um mich zu umarmen. Er hatte die ganze Zeit auf mich gewartet. Ich war dankbar für diesen Moment, aber mein Herz war immer noch trocken und ich ging so schnell, wie ich gekommen war. Ich hatte noch zu viele Dinge, die unsere Beziehung störten; zu viele kleine Füchse in unserem Garten, die ich zuließ (Das Hohelied 2,15).

Dann, etwa einen Tag später, versuchte ich es erneut. Diesmal hatte ich etwas mehr Mut, jetzt, wo ich am Tag zuvor sein besorgtes Gesicht gesehen hatte. Ich war noch verzweifelter nach seiner Gnade. Er kam und kniete nieder, um mein Gesicht, das vor Ihm auf dem Boden lag, zu berühren. Dann zeigte Er mir trockene Gebeine, die zwischen uns begraben waren – auf den Knochen blühten Blumen in verschiedenen Farben. Ich war überrascht und fragte Ihn, was das bedeutete. Er sagte, dass ich dort begraben liege und dass wir neu beginnen werden. Die Knochen repräsentierten all meine Verzweiflung und Entmutigung; all die Hoffnungslosigkeit und den Unglauben des letzten Monats. Ja, wir müssen all unsere Entmutigungen zu Jesu Füßen bringen!

Ich hatte dann eine Reihe von wichtigen Träumen, durch die Gott mir half, zu erkennen, was in der unsichtbaren Welt gerade in meinem Leben vorgeht. In einem Traum sah ich zum Beispiel einen riesigen Löwen, der mir Dinge ins Ohr flüsterte und versuchte, mich wütend zu machen und ihm hinterherzulaufen, anstatt bei Jesus zu bleiben (1. Petrus 5,8). Ich erzähle das, um uns daran zu erinnern, dass der Feind wie ein Löwe umherstreift und versucht, jede Gelegenheit zu ergreifen, um unsere intime Beziehung mit Gott zu zerstören. Hüten wir uns vor schleichenden Versuchungen!

Ich bete, dass viele wieder Hunger und Durst nach einer Liebesbegegnung mit Jesus haben! Schlag immer wieder die Bibel auf und such fleißig nach Ihm! Ich bete, dass du dem Herrn nicht länger widerstehst, sondern Seine Gnade empfängst, jedes Loch in deinem Herzen auszufüllen. Seine Gnade reicht aus für dich. Ich bete, dass du mit Feuer in deinen Augen aufstehen kannst, wieder für den Herrn brennend und deine Augen auf Ihn gerichtet. Ich bete, dass du wieder anfangen kannst, auf dem Wasser zu gehen.

Da sprach Gott zu mir: »Du Mensch, ruf den Lebensgeist und befiehl ihm in meinem Namen: Komm, Lebensgeist, aus den vier Himmelsrichtungen und hauche diese toten Menschen an, damit sie wieder zum Leben erwachen!« Ich tat, was Gott mir befohlen hatte. Da erfüllte der Lebensgeist die toten Körper, sie wurden lebendig und standen auf. Sie waren so zahlreich wie ein unüberschaubares Heer. Da sprach Gott zu mir: »Du Mensch, die Israeliten gleichen diesen verdorrten Gebeinen. Du weißt, wie sie klagen: ›Wir sind völlig ausgezehrt und haben keine Hoffnung mehr, uns bleibt nur der Tod!‹ Darum richte ihnen diese Botschaft von mir aus: Ich, Gott, der HERR, öffne eure Gräber und hole euch heraus, denn ihr seid doch mein Volk! Ich bringe euch heim ins Land Israel. Wenn ich euch wieder lebendig mache, werdet ihr erkennen, dass ich der HERR bin. Ich erfülle euch mit meinem Geist, schenke euch noch einmal das Leben und lasse euch wieder in eurem Land wohnen. Ihr werdet sehen, dass ich meine Versprechen halte. Mein Wort gilt!«

Hesekiel 37,9-14 HFA

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Vulkane & Impfstoffe – Ein Aufruf zur Umkehr und Fürbitte

Am 22.05.2021 hatte ich einen Traum. Alles war dunkel, sowohl der Himmel, als auch das Meer. Mein Blick wurde auf zwei Stücke Land gezoomt, die auf dem Meer herumschwammen. Sie sahen aus wie Miniaturinseln. Die erste, kleinere Insel stieß gegen eine zweite, größere und drückte sie gegen eine dritte Insel. Diese Insel jedoch war ein massiver Vulkan und repräsentierte alle Vulkane der Erde. Ausgelöst durch den Aufprall begann die ganze Insel zu wackeln! Ich hörte die Vulkane buchstäblich mit einer tiefen, donnernden Stimme schreien, wie ein Mann. Ich dachte, ich würde einen Naturkatastrophenfilm in HD sehen! Die Felsen begannen auseinander zu brechen und heiße, glühende Lava trat darunter hervor. Die Insel begann zu rauchen und zu brüllen im Zorn gegen uns Menschen, weil wir gegen Gott rebellierten.

Ich wurde dann vom Heiligen Geist zu einer Gruppe von Menschen geführt, die sich auf der anderen Seite der Insel befanden. Die Situation draußen war so katastrophal, dass sie vorübergehend Schutz in einer Höhle suchten. Sie hatten ein Zelt in der Höhle aufgebaut und seltsamerweise trugen alle die gleiche orangefarbene Uniform und waren aufgereiht. Man konnte sehen, dass sie Angst hatten und einige waren so verängstigt, dass sie aus der Reihe ausbrechen und fliehen wollten. Als ein Mann dies versuchte, schlug ihm eine weibliche Aufsichtsperson auf den Kopf und befahl ihm, ihr sein Impfnachweis vorzulegen (Anmerkung: sie erwähnte nicht ausdrücklich “COVID-19”). Daraufhin wurde sein Nachweis überprüft und die Frau drückte ihm einen Genehmigungsstempel auf seine orangefarbene Kappe. Der Mann blieb dann still und der Traum endete.

Am 23. Mai, einen Tag nach dem Traum, brach in Kongo ein Vulkan aus, der etwa 30 Menschen tötete und Tausende obdachlos und in großer Not zurückließ. Das ist erst der Anfang, sozusagen die “kleinen Inseln in Bewegung”. Die Menschen werden Notunterkünfte aufbauen, aber vor allem werden sie versuchen, sich durch Impfstoffe ein falsches Sicherheitsgefühl zu verschaffen! COVID-19 ist nicht das Ende, es wird weitere Pandemien und weitere Impfstoffe geben. Viele werden sich von Angst beherrschen lassen und es nicht bereuen, dass sie den von Menschen gemachten Sicherheiten mehr vertraut haben als Jahwe, dem einzigen Gott. Ist es nicht dumm, dass man mit einem Stück Papier gegen den Zorn Gottes antreten will? Wenn doch ein Vulkan ausgebrochen ist? Aber so dumm wird man, wenn sie sich von Gott entfernt.

In diesem Wort geht es jedoch NICHT um COVID-19-Impfstoffe! Hier geht es um das eigentliche Thema – Angst, Unglaube und Götzendienst; hier geht es um das HERZ. Am Ende wird Gott uns NICHT danach richten, ob wir irgendwelche Impfstoffe genommen haben. Er sieht das Herz hinter einer Handlung und unser wahres Herz kennen nur wir und Gott. Hast du dich in erster Linie aus Liebe zu anderen impfen lassen oder hast du es getan, weil du dachtest, dass dadurch du und diese Welt gerettet wird? Wenn du es aus Angst vor dem Tod getan hast oder weil du geglaubt hast, dass der Impfstoff alles gut machen wird und nicht Gott, dann musst du Buße tun und Gott um Vergebung bitten. Und Er ist treu und gerecht, uns zu vergeben. Er ist barmherzig genug, sogar auch jeden bösen Einfluss, den der Impfstoff auf uns hat, zu entfernen, sowohl körperlich als auch geistig.

Viele Christen, die ständig andere Menschen verurteilen, die sich impfen lassen, und sich dabei überlegen fühlen, müssen ebenfalls Buße tun! Wie unbarmherzig! Glaubst du wirklich, dass der böse geistliche Einfluss von Impfstoffen größer und mächtiger ist als Gottes Liebe zu dieser Welt? Was bist du so kleingläubig und hast auch Angst! Er ist mächtig genug, um uns zu retten, und Er achtet nicht auf das Äußere, sondern auf das Innere. Fahr nicht fort mit dieser Rebellion gegen Gott, indem du dich über Menschen, die sich gegen COVID-19 haben impfen lassen, lustig machst – vor allem auf Social Media, und das auch noch auf eine richtende Art und Weise. Dein Herz sieht vor Gott vielleicht sogar noch schlimmer aus. Heuchler! Heuchler auf beiden Seiten! Demütigt euch vor Gott und seid still vor Ihm!

Nein, dies ist ein Aufruf zur Umkehr und zur Fürbitte. Menschen werden deine Hilfe brauchen. Denk nur an all die unschuldigen Kinder in Kongo und in der kommenden Zukunft, die aufgrund von Vulkanausbrüchen sterben werden und leiden werden! Sie werden unser Gebet brauchen, und auch unsere praktische Unterstützung. Es gibt wichtigere Sachen als Recht haben, lasst uns um die Waisen und die Witwen kümmern. Lasst uns unsere Nächsten lieben, auch wenn sie dumme Fehler machen. Nur Gott kennt das wahre Herz; wer sind wir, dass wir andere richten? Beten wir für die Betroffenen, dass sie getröstet werden und Zuflucht in Christus finden. Dass ihr Leben wiederhergestellt wird und aufblüht. Sind wir da nicht im selben Boot? Passieren diese Dinge nicht, weil die gesamte Menschheit sündigt?

Alle müssen umkehren. Lese mal Jesaja 44 und bitte Gott darum, die Götzen in deinem Leben zu offenbaren. Wenn wir wirklich demütig sind und an seine Liebe glauben, werden wir Gott unser Herz prüfen lassen. Wir werden bereit sein, Gottes Vergebung und Liebe zu empfangen. Und wenn wir das tun, werden wir spüren, wie eine Last von unseren Schultern abfällt! Meine lieben Freunde, lasst uns mit dem Heiligen Geist erfüllt sein und mit Christus eins in den Gedanken sein. Der Heilige Geist macht uns nicht urteilend oder ängstlich, sondern gibt uns Mut, Kraft, Demut, Freude, Liebe und Selbstkontrolle. Weil unser Vater uns zuerst vergeben hat, können wir anderen gegenüber barmherzig sein. Wir sollen uns einander in Liebe ertragen und uns gegenseitig dienen. Erst dann sieht die Welt wirklich, dass Jesus lebt.

02.06.2021
Seulji Chung

Prophetische Warnung: Wer Ist Dein Alles?

Heute Morgen hatte ich einen Traum, in dem Gott mir mehrere Fälle von Götzendienst zeigte. Ich erinnere mich nur an einen Teil des Traumes, weil ich schon im Traum neugierig war, warum diese Frau als schuldig beurteilt wurde. Ich weiß, dass dieses Wort für jemanden bestimmt ist. Meine geliebten Schwestern, bitte hütet euch davor, aus einem Mann einen Götzen zu machen. Das Gleiche gilt für euch, Brüder – macht nie einen Götzen aus einer Frau, die ihr liebt. Das ist Götzendienst vor dem Herrn und deshalb NICHT HARMLOS. Fürchtet Gott und ihr werdet geheilt und befreit werden!

(Foto von Flora Westbrook von Pexels)

In dem Traum sah ich eine junge Frau (etwa 20 Jahre alt), die glücklich war, mit der Liebe ihres Lebens zusammen zu sein. Mir wurde eine Szene aus ihrem Alltag gezeigt: Sie küsste ihn zum Abschied am Morgen, als sie das Haus verließen, und sie sagte ihm, dass er ihr Ein und Alles sei. “Mein Alles”, sagte sie. Nun wurde ich im Traum von einer Szene zur anderen geführt, um zu sehen, in welchen Fällen Menschen Götzendienst begehen und Gott missfallen. Als ich das junge Paar sah, konnte ich nicht verstehen, warum das Gewicht ihrer Sünde so schwer sein sollte. Ich fragte den Herrn, und die Frau sprach wieder, diesmal für alle auf der Straße zu hören, dass der Mann “Mein Alles” sei! Da verstand ich, warum. Sie betete tatsächlich den Mann an, nicht Gott. Auch wenn sie in der Realität nicht jedem oder sogar ihrem Geliebten sagte, dass er ihr Ein und Alles sei, wusste Gott, was tief in ihrem Herzen war. Er legte es bloß, indem Er sie es selbst sagen ließ. Das ist, was passiert, wenn wir vor Gottes Herrlichkeit stehen. Wir können es nicht vortäuschen. Unser Mund wird sagen, was im Inneren von uns ist und woran wir hauptsächlich denken.

Israel als warnendes Beispiel

Liebe Brüder und Schwestern, erinnert euch daran, was unsere Vorfahren während ihrer Wüstenwanderung erlebten. Gott schützte sie durch eine Wolke und leitete sie so sicher durch das Rote Meer. Alle wurden im Meer und unter der Wolke auf Mose getauft. Sie alle aßen dasselbe Brot vom Himmel, und sie tranken dasselbe Wasser aus einem Felsen. Dieser Felsen hatte eine besondere Bedeutung: Er kam mit ihnen, und durch ihn war Christus selbst bei ihnen. Aber es gefiel Gott nicht, wie die meisten von ihnen lebten. Deshalb ließ er sie in der Wüste umkommen.

Das soll uns eine Warnung sein, damit wir uns nicht wie sie von dem Verlangen beherrschen lassen, Böses zu tun. Werdet nicht zu Menschen, die Götzen anbeten, so wie manche von ihnen. Die Heilige Schrift berichtet: »Sie ließen sich nieder, um zu essen und zu trinken, und dann feierten sie zu Ehren des goldenen Kalbes ein rauschendes, ausschweifendes Fest.« Lasst euch auch nicht wie sie zu sexuell unmoralischem Verhalten hinreißen, sondern denkt daran, dass an einem einzigen Tag 23.000 Menschen dafür mit dem Tod bestraft wurden. Stellt die Güte und Geduld von Christus, dem Herrn, nicht auf die Probe. Sie taten es damals, wurden von Schlangen gebissen und starben. Lehnt euch nicht gegen Gott auf, indem ihr ihm Vorwürfe macht. Das taten einige von ihnen, und Gott vernichtete sie durch seinen Todesengel.

Alle diese Ereignisse sind uns als Beispiel gegeben. Sie wurden niedergeschrieben, damit wir gewarnt sind; denn die letzte Zeit dieser Welt ist angebrochen. Deshalb seid vorsichtig! Gerade wer meint, er stehe besonders sicher, muss aufpassen, dass er nicht fällt. Was eurem Glauben bisher an Prüfungen zugemutet wurde, überstieg nicht eure Kraft. Gott steht treu zu euch. Er wird auch weiterhin nicht zulassen, dass die Versuchung größer ist, als ihr es ertragen könnt. Wenn euer Glaube auf die Probe gestellt wird, schafft Gott auch die Möglichkeit, sie zu bestehen.

Darum, liebe Freunde, hütet euch vor jedem Götzendienst! Ihr seid doch verständige Menschen.

1. Korinther 10,1-15 HFA

Vergesst nicht das oberste Gebot, dem wir als Menschen, die zu Gott gehören, gehorchen sollen:

Dann redete Gott. Er sprach: »Ich bin der HERR, dein Gott; ich habe dich aus der Sklaverei in Ägypten befreit. Du sollst außer mir keine anderen Götter verehren!«

2. Mose 20,1-3 HFA

Jesus antwortete ihm: »›Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand.‹ Das ist das erste und wichtigste Gebot.«

Matthäus 22,37-38 HFA

Hier ist ein Gebet, das du beten kannst:

Mein Gott, ich danke Dir, dass Du mein Herz prüfst und mir sagst, was in meinem Herzen vor sich geht. Vergib mir, dass ich aus dem Mann, den ich begehre, einen Götzen gemacht und ihm mehr Raum gegeben habe als Dir. Ich bereue, dass ich das allererste Gebot gebrochen habe und bitte Dich, mich von dieser Last der Sünde zu befreien. Befreie mich von den Täuschungen des Teufels, damit ich nicht untergehe. Erfülle mich mit Deinem Geist, damit ich Dich klarer sehen kann. Öffne die Augen meines Herzens und erwecke in mir einen Hunger, nur nach Dir. Ich möchte Dir mehr nachjagen, als ich diesem Mann nachjage. Es tut mir wirklich Leid, dass ich Dir Kummer bereitet und Dich eifersüchtig gemacht habe. Es tut mir leid, dass ich nicht glaube, dass Du die Liebe meines Lebens bist. Ich kann es noch nicht sehen, Gott, mein Herz versagt da immer wieder, aber du bist stark, wo ich schwach bin. So übergebe ich Dir mein Herz und bitte Dich zu tun, was nur Du tun kannst. Zeige mir die nächsten Schritte, damit ich ausleben kann, was ich gerade gebeichtet habe. Hilf mir, dass ich wirklich umkehren kann. Ich preise Dich, Gott, für Deine Barmherzigkeit und Deine Güte. Ich danke Dir für Deine Liebe. Ich glaube, Herr. Gib mir Gnade und schenke mir mehr Glauben. Amen.

Seid gesegnet!

01.06.2021
Seulji Chung